Warum gerade 5:2 Diät?

Nach meiner Auffassung ist Intervallfasten keine Diät, sondern eine Ernährungsweise.
(Begründung siehe unter Begriffe und Abkürzungen – Diät)

Warum habe ich mich dafür entschieden?

Natürlich möchte ich mein Wunschgewicht erreichen und halten!
Das war aber nicht ausschlaggebend.

Es waren die gesundheitlichen Vorteile, die mich fasziniert haben und mich veranlasst haben meine Ernährungsweise auf Intervallfasten in Form der 5:2 Diät umzustellen.

Die Erforschung der Auswirkungen des Fastens steckt noch in den Kinderschuhen, bisher gibt es für viele Auswirkungen keine Studien mit Menschen, sondern nur Studien mit Nagetieren.
Die nachfolgenden Ausführungen sind dem Buch „The Fast Diet“ bzw. dem Artikel „Mehr Autophagie durch periodisches Fasten?!“ (siehe Literatur und Links zum Thema) entnommen.

Insulin-like growth factor 1 (IGF-1)

IGF-1 ist ein Hormon, welches auf nahezu jede Zelle des Körpers wachstumsfördernd wirkt. Solange wir jung und im Wachstum sind ist ein hoher Spiegel dieses Hormons notwendig und sinnvoll. Doch in höherem Alter scheinen höhere Wachstumshormonspiegel Alterung und Krebserkrankung zu begünstigen.
Ein Wirkmechanismus des Fastens besteht darin, dass der Körper weniger IGF-1 produziert, der IGF-1 Spiegel wird deutlich reduziert.
Es spricht vieles dafür, das Intervallfasten für ein längeres Leben bei guter Gesundheit förderlich ist und das Risiko für einige Arten von Krebs reduziert.

Autophagie

Autophagie kommt aus dem griechischen und bedeutet „sich selbst fressen“. Es ist der Begriff für die kontinuierliche Erneuerung der Körperzellen. Dabei werden geschädigte Zellteile und in die Zellen eingedrungene Viren und Bakterien in ihre Grundstoffe zerlegt und anschließend wiederverwertet oder als Brennstoff benutzt. Dies ist ein extrem wichtiger Prozess, der eine unsere Körperzellen gesund und funktionsfähig erhält. Für diesen Prozess ist ein Wechsel von abbauender Funktion und aufbauender Funktion notwendig. Gutes Beispiel dafür ist Krafttraining, dabei werden die Muskeln stark beansprucht und es entstehen kleine Mikrorisse. Die Beschädigungen werden abgebaut und bei der nächsten Nährstoffzufuhr stärker wieder aufgebaut.
Bei unserer „Überflussernährung“ steht der Körper ständig auf Aufbau und sorgt sich nicht so sehr um die Funktionsfähigkeit der Zellen es ist ja offensichtlich genug Nahrung vorhanden. Mit Fasten erhält unser Körper das Signal „Nahrung wir knapp“, das veranlasst ihn längst fällige Reparaturen an unseren Zellen vorzunehmen.
Es verdichtet sich in der Forschung immer mehr, das mit der „Entstörung “ der Autophagie das Risiko für einige Erkrankungen (Krebs, Muskelschwund, Arteriosklerose, Parkinson, Alzheimer) gesenkt werden kann.

Insulin

Gemäß einer Studie verbessert Intervallfasten die Insulinwirkung auf die Glukoseaufnahme und Fettgewebssynthe im gesamten Körper – mit anderen Worten durch Intervallfasten wirkt die gleiche Menge Insulin im Blut wesentlich besser auf die Glukosespeicherung oder die Fettverbrennung! Das Risiko an Diabetis zu erkranken sinkt.

Entzündungseiweiße

Bei meinen Recherchen zu dieser Diät habe ich bei smartfoodme.com gelesen, dass Intervallfasten die Bildung von Entzündungseiweißen reduzieren soll. Dort wird auch auf die zugrunde liegenden Studien verlinkt.
Das finde ich besonders spannend, da ich unter chronischen Gelenkschmerzen leide.

Seit meinem 4. Fastentag sind meine Gelenkschmerzen deutlich weniger geworden!!!!
Und inzwischen (nach 13 Wochen) fast vollständig verschwunden, kommen nur noch sehr selten schwach und für kurze Zeit wieder!!!!

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