5:2 Diät was ist das?

Ganz wichtig – dies ist keine tolle Methode bei der man an 5 Tage in der Woche alles gedankenlos in sich hineinstopfen kann, an zwei Tagen in der Woche nur 500/600 kcal zu sich nimmt und trotzdem in kürzester Zeit viele Kilos verliert!!!

Unsere Urahnen schlugen sich die Bäuche voll wenn sie ein Tier erlegt hatten und mussten dann bis zum nächsten erlegten Tier mehr oder weniger lange Phasen mit wenig Nahrung überstehen. Es wird deshalb angenommen, dass unsere Körper auf diesen Wechsel von Mangel und Überfluss genetisch eingerichtet sind und die Mangelzeiten zur Regeneration nutzen.

Bei dieser Diät/Ernährungsweise wird die Kalorienzufuhr an zwei Tagen in der Woche auf 500 kcal bei Frauen und 600 kcal bei Männer begrenzt.
Das hat nichts mit Diskrimienierung oder Frauenfeindlichkeit zu tun, sondern damit, dass der durchschnittliche Gesamtumsatz bei der holden Weiblichkeit niedriger ist als bei den Männern.
An 5 Tagen in der Woche kann normal gegessen werden, d.h. an diesen Tagen sollte man mindestens seinen Grundumsatz durch Nahrung decken und nicht mehr kcal als den Gesamtumsatz zu sich nehmen.
Dabei gibt es keine „verbotenen“ Speisen oder Getränke! Schokotorte, Chips, Cola, Fastfood alles möglich – solange durchschnittlich an diesen Tagen nicht mehr kcal zu sich genommen werden als der Gesamtumsatz beträgt.

Damit wird bewußt der Körper einem Wechsel von Mangel und Überfluss ausgesetzt um den Regenerationsprozess des Körpers zu fördern.

Die beiden „Fastentage“ sollten nicht hintereinander liegen.

Steht mal eine Feier an einem „Fastentag“ an, kann dieser einfach verschoben werden (z.B. Freitag statt Donnerstag).

Die 500/600 kcal können mit einer oder mit zwei Mahlzeiten am Tag gegessen werden.

500/600 kcal sind nicht sehr viel, daher sollte man Dinge essen, die lange satt machen. Das sind insbesondere Proteine (Eiweiß) und Kohlehydrate.
Nur lassen einige Kohlehydrate leider den Blutzuckerspiegel stark ansteigen was wir gerade vermeiden wollen. Deshalb sollten an den Fastentagen möglichst wenig Kohlehydrate gegessen werden und vorzugsweise solche, die den Blutzuckerspiegel nur schwach ansteigen lassen.

Ist das Wunschgewicht erreicht – oder besser ein bisschen weniger – wird ein „Fastentag“ in der Woche weniger gemacht.
Damit sollen die gesundheitlichen Vorteile (siehe: Warum gerade 5:2 Diät?) und auch das erreichte Wunschgewicht erhalten bleiben.

Hat man z.B. über Feiertage zu sehr geschlemmt und sein Wunschgewicht doch wieder überschritten, macht man halt eine Zeitlang wieder einen zweiten „Fastentag“ in der Woche.

Meine Gedanken zu der Frage Diät oder Ernährungsform habe ich auf einer weiteren Seite ausgeführt:
5 zu 2 Diät – Diät? Oder Ernährungsform?

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