17.06.2020 – von unterwegs

Flaute von achternMontag sind wir mittags in Kiel gestartet und Richtung Norden gesegelt. Anfangs spielte der Wind noch mit, später schlief er ein und wir sind nach Mommark motort.
Dienstag hatten wir nicht viel Wind und wollten in die Dybvig. Als der wenige Wind dann auch noch in die falsche Richtung drehte änderten wir unsere Pläne und sind nach Lyö gesegelt. Die Entfernung war nicht so groß und so haben wir die ganze Strecke unter Segeln geschafft (trotz des schwachen Windes) und waren schon mittags im Hafen fest.

Heute dann 1-2 Windstärken von achtern, dank Gennaker konnten wir den Großteil der Strecke mit Geschwindigkeiten zwischen 1,7  und 4 knoten segeln. Die letzten Meilen bis Troense sind wir unter Motor gelaufen, da wir im Svendborgsund auch noch Gegenstrom von 1 knoten hatten.

Seit Montag brennt die Sonne erbarmungslos auf uns nieder. Heute bin ich schon, wenn möglich in vorhandenen Schatten geflüchtet. Und auch im Schiff ist es mit fast 30 Grad ziemlich warm.

Im Hafen von Lyö habe ich einem älteren dänischen Paar beim Anlegen geholfen. Ganz normal soweit, dass ist unter Seglern üblich. Bemerkenswert fand ich, dass die Frau zu mir sagte „Schön, dass ihr zurückgekommen seid!“ Sie hat sich einfach gefreut, dass wir gleich nach Grenzöffnung für Segelreisen in ihr schönes Land gekommen sind. Irgendwie hat mich das gerührt, denn vor Corona konnte man durchaus einmal das Gefühl haben als Tourist nicht ganz so willkommen zu sein.

Bleibt gesund!

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