Gedanken zum Corona-Virus

Gedanken zum Corona-Virus

Das Corona-Virus hat die Erde fest im Griff, es breitet sich, offensichtlich unaufhaltsam, in der ganzen Welt aus – selbst im Yukon gibt es vier bestätigte Infektionen.
Luisa, Dir und Deinem Mann geht es hoffentlich gut!?
Nadine, Dir und Deiner Familie hoffentlich auch!?

Wie ist die Situation für meine Partnerin und mich?

Singen im Chor und Vereinsleben im Segelverein finden nicht mehr statt.
Der Bürgerbus, den ich ehrenamtlich fahre, wurde eingestellt.
Versorgungsengpässe gibt es hier nicht, selbst das in Deutschland so begehrte und gehortete Toilettenpapier konnte ich einkaufen.
Bei meiner Partnerin werden einige Aufträge als Dozentin wegfallen, andere Aufträge wurden zum Glück von „Schulbetrieb“ umgestellt auf Arbeitsaufträge für die Schüler, die nach Rücklauf von den Dozenten zu bewerten sind. Von daher war der Umsatzeinbruch nicht so stark wie anfangs befürchtet.
Als Pensionär muss ich mir keine Gedanken über wegbrechende Einnahmen machen.

Unsere geplanten Segelurlaube werden wohl ausfallen müssen. Nahezu alle Länder, die bereits werden sollten haben Einreisesperren, Arbeit an Schiffen ist in Deutschland verboten und alle Yachthäfen in Norddeutschland geschlossen.

Meine Partnerin wollte eigentlich die letzte Woche mit ihrer jüngeren Tochter in eine Ferienwohnung in der Nähe der Schlei fahren. Da Vermietungen von Ferienwohnungen zur Zeit nicht erlaubt sind fiel diese Reise leider aus. Dies ist umso bedauerlicher, als letzte Woche traumhaft schönes Wetter war.
Wir haben diese Woche genutzt um in aller Ruhe das nächste (und vorerst letzte) Hügelbeet anzulegen.

Natürlich machen auch wir uns viele Gedanken und Sorgen, wie die Corona-Infektion sich hier in Deutschland und weltweit weiterentwickeln wird.
Auch wenn wir beide über sechszig sind, sind wir überzeugt, dass unsere Körper mit einer Corona-Infektion fertig werden würden. Wir ernähren uns gesund und haben keine schwerwiegenden Grunderkrankungen.

Sorgen machen wir uns um Freunde und Verwandte, die zum Teil älter sind und/oder massive Grunderkrankungen haben.

Was passiert, wenn die Pandemie in den Dritte-Welt-Staaten so richtig angekommen ist?
Wir möchten uns das lieber nicht vorstellen!

Wir hatten beide den Gedanken, dass diese Pandemie eine Reaktion der Erde/Natur auf das sein könnte, was die Menschheit in den letzten Jahrzehnten mit ihr angestellt hat.

Immerhin war der CO2-Ausstoss der Menschheit in den letzten Wochen so niedrig wie schon lange nicht mehr!!!

Letzte Woche war hier, wie schon gesagt, traumhaft schönes Wetter. Wir haben des öfteren auf der Terrasse in der Sonne gesessen. Bei all den Schreckensmeldungen aus den Nachrichten wurde uns dabei noch einmal sehr klar wie gut es uns geht!

Danke

– dass wir gesund sind!!!
– dass wir viel Platz zum Wohnen und im Garten haben!!!
– dass wir einander haben und für einander da sind!!!
– dass wir keine finanziellen Sorgen haben!!!

Wir hoffen, dass diese Krise dazu führt, dass die Menschen und die Menschheit sich einmal Gedanken darüber macht, dass es Wichtigeres gibt als ständiges Wirtschaftswachstum, Geld verdienen, das neuste Smartphone zu haben usw.!

Es ist schon lange an der Zeit, dass hier in Deutschland
– eine dauerhafte Anerkennung der Pflegeberufe erfolgt (nicht nur monetär!!!!)
– die Verteilung der immensen Summen, die in unser Gesundheitssystem fließen,
gerechter wird
– der Betrieb von renditeorientierten Krankenhäusern unterbunden wird
– bestimmte Produktionsbereiche gerade im Gesundheitssektor wieder in Deutschland
angesiedelt werden.

Vielleicht hilft das Corona-Virus hier den notwendigen Druck aufzubauen, damit die Politik vernünftige, nicht von der Lobby beeinflusste, Entscheidungen trifft!

Bleibt gesund, verliert nicht Eure gute Laune und Euren Humor!

 

 

 

2 Gedanken zu “Gedanken zum Corona-Virus

  1. Moin Jens,

    Tyrel, Arma und mir geht es gut, danke der Nachfrage. Wir bleiben zu Hause soweit möglich. Tyrel ist derzeit arbeitslos, ich arbeite (noch?) im Home Office, aber die Aussichten für Fluggesellschaften sind nicht gerade rosig.

    Ich glaube auch, dass es wichtig ist positiv zu denken und auch Chancen in der Krise zu sehen. Jeden Tag aufs Neue bin ich sehr dankbar, dass ich letztes Jahr so sehr darauf gedrängt habe, sofort unser kleines Häuschen zu bauen. Wären wir jetzt noch im alten, großen Haus, wären wir wirklich gekniffen.

    Viele Grüße auf die sonnige Terrasse! 🙂
    Luisa

    Gefällt 1 Person

  2. Moin, moin Luisa,
    ich war wirklich erstaunt, dass in den weiten Kanadas ausgerecht im Yukon so ein Corona-Punkt war!
    Es freut mich, dass es Euch gut geht und Ihr mit Eurem Tinyhaus eine schöne Bleibe habt. Alles richtig gemacht!
    Bleibt gesund!
    Liebe Grüße (aus dem Büro mit Blick auf den Sonnenuntergang)
    Jens

    Gefällt 1 Person

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