03.12.2018 – 22 Monate 5 zu 2 Ernährung – mein Fazit

Fazit nach zweiundzwanzig Monaten 5:2 Ernährung

W-2018-12-03Eigentlich sind es ja nur 18 Monate 😉
Im Januar 2018 musste ich ins Krankenhaus und mich operieren lassen.
Im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt habe ich keine TmwK (Fastentage) gemacht, sondern meine Ernährung vorübergehend (für sechs Wochen) auf Intervallfasten in der Form 16:8 (Kurzzeitfasten) umgestellt, weil das besser zu meiner Situation nach dem Krankenhausaufenthalt passte.

Seit Anfang September 2018 muss ich nicht mehr zur Arbeit gehen, bin Zuhause und habe meine Ernährung wieder auf Intervallfasten in der Form 16:8 (Kurzzeitfasten) umgestellt, weil das besser zu meiner Lebenssituation passt.

Vier Monate habe ich gebraucht um mein Ziel-/Wunschgewicht zu erreichen.
Achtzehn Monate lang halte ich dieses Gewicht nunmehr fast problemlos.

Positive Veränderungen

  • meine chronischen Gelenkschmerzen sind nahezu vollständig verschwunden
  • mein Heißhunger auf Süßes ist fast vollständig verschwunden
  • ich fühle mich leistungsstärker und energievoller
  • meine Grundstimmung hat sich verbessert
  • das Gefühl satt zu sein wird wieder wahr genommen und beachtet
  • ich esse bewusster und mit mehr Genuss
  • ich schlafe besser und schnarche nicht mehr
  • auch mit intuitivem Essen kann ich mein Gewicht halten

Mein Grundumsatz sank um täglich 172 kcal,
mein Gesamtumsatz sank um täglich 258 kcal.

Gewicht

02.01.2017 Gewicht 92,6 kg, das ist zuviel, das soll sich ändern
31.01.2017 Gewicht 91,8 kg, Start meiner 5 zu 2 Ernährung
22.05.2017 Gewicht 80,1 kg, Wechsel auf 6 zu 1 Ernährung
05.01.2018 Gewicht 76,6 kg, niedrigstes Gewicht seit über 30 Jahren!!!
10.09.2018
Gewicht 81,3 kg, Wechsel auf Kurzzeitfasten in der Form 16:8
03.12.2018
Gewicht 79,8 kg
Zusammenfassung der Messwerte:

Gewicht: ———–> -12,8 kg, von 92,6 kg auf 79,8 kg
BMI: —————–> – 3,7, von 26,8 auf 23,1
Bauchumfang: –> -17,5 cm, von 106,5 cm auf 89,0 cm
Körperfett: ——-> -6,1 %, von 23,9 % auf 17,8 % (=7,7 kg)

Grafisch sieht das Ganze dann so aus:

2018-01-01 mein weg zum wunschgewicht

2018-12-03 Mein Weg zum Wunschgewicht

Mein persönliches Fazit

Meine Begeisterung für diese Form der Ernährung ist immer noch ungebrochen – diese Ernährungsumstellung war eine der besten Entscheidungen in meinem Leben!
Die 5 zu 2 (seit dem 22.05.2017 6 zu 1) Ernährung ist für mich selbstverständlich und unverzichtbar geworden.
Das gilt auch für das Kurzzeitfasten in der Form 16:8, auf das ich Anfang September umgestellt habe.

Ich freue mich über die vielen positiven Auswirkungen – ganz besonders natürlich über das nahezu vollständige Verschwinden meiner chronischen Gelenkschmerzen.
Es fällt mir meistens nicht schwer Vormittags nichts zu essen und meine erste Mahlzeit erst ab 13:00 Uhr zu mir zu nehmen. Nennenswerte Hungergefühle oder andere „Beeinträchtigungen“ habe ich dabei nicht!

Faszinierend und spannend fand ich, dass der Wechsel von Intervallfasten in der Form der 5 zu 2 Ernährung zum Kurzzeitfasten in der Form der 16:8 in beide Richtungen problemlos funktionierte und auch das Kurzzeitfasten dafür gesorgt hat, dasss meine chronischen Gelenkschmerzen fern geblieben sind.

Ohne bewusste Entscheidung hat sich meine Ernährung durch die intensive Beschäftigung mit dem Essen in der ersten Zeit der Ernährungsumstellung „automatisch“ verändert. Ich esse weniger Süßes, mehr Gemüse, mehr Eiweiß und ich koche häufiger.
Zusätzlich achte ich noch mehr auf die Qualität der Lebensmittel, die ich einkaufe.

Kalorien habe ich nur noch an den TmwK gezählt. An allen anderen Tagen esse ich intuitiv.
Das heißt, ich esse NUR wenn ich Hunger habe bis ich satt bin. Dabei verzichte ich auf nichts und esse alles, worauf ich gerade Appetit habe.

Dadurch hat es sich ergeben, dass ich an Tagen, an denen ich Zuhause bin, sehr oft Kurzzeitfasten in der Form 16:8 machte. Ich frühstücke dann erst wenn ich Hunger habe und das ist meist erst gegen 14:00 Uhr der Fall. Bis dahin gibt es nur Kaffee, Tee und Wasser.2018-12-03 GewAnWT

Wie man sehen kann, klappt das ganz gut. Denn seit nunmehr 18 Monaten habe ich damit mein Gewicht im Bereich zwischen 76,6 kg und 82,3 kg gehalten.
Sieht das nicht aus wie eine klassische Gaußsche Verteilung??? 🙂
Gewicht-KH

Mal abgesehen von den Wassereinlagerungen, die nach dem Krankenhausaufenthalt mein Gewicht auf stolze 83,2 kg hoch getrieben hatten, aber vier Tage nach der Entlassung aus dem Krankenhaus auch wieder abgebaut waren( siehe Grafik rechts).

 

 

 

 

 

Nach zweiundzwanzig Monaten muss ich auch nicht mehr aufpassen um nicht in alte Gewohnheiten zurück zu fallen.
Selbst wenn ich mal meine Stimmung mit Schokolade, Keksen oder anderen Leckereien aufgehellt habe, gleiche ich das inzwischen fast automatisch durch weniger essen aus. Außerdem schaffe ich einfach nicht mehr die Mengen Schokolade, die ich vor der Umstellung problemlos in mich hineinschaufeln konnte – mir wird jetzt schlecht, wenn ich zuviel Süßes esse.

Die letzten beiden Monate

Mal abgesehen von zwei Tagen im November (Abschiedsfrühstück und Entlassungsurkunde abholen) war ich komplett Zuhause. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen und für mich ist dasein deutlicher Gewinn an Lebensqualität!!! 🙂
Mit Kurzzeitfasten bin ich gut klar gekommen und habe nur Wiegeergebnisse von unter 80 kg gehabt.
Das waren richtig tolle Monate!

Wie geht es weiter?

Da ich seit 10.09.2018 Zuhause bin, habe ich meine Ernährungsform auf Kurzzeitfasten in der Form 16:8 geändert, weil das einfach besser zu meinem Tagesablauf passt.

TmwK (Fastentag) wird es nicht mehr geben, solange mein Gewicht unter 80 kg bleibt und meine chronischen Gelenkschmerzen weiterhin fernbleiben.

Wiegetage wird es natürlich weiterhin geben. 😉

An die 79 vor dem Komma auf der Waage habe ich mich so gewöhnt, dass ich versuchen werde, mein Gewicht wieder dauerhaft unter 80 kg zu halten.
Mal abgesehen von den Monaten August und September 2018 hat das bisher ganz gut funktioniert (siehe oben).
Mal sehen ob das auch mit Kurzzeitfasten weiterhin gut klappt und ob -wie Anfang des Jahres- Kurzzeitfasten ausreicht, meine chronischen Gelenkschmerzen fern zu halten.

 

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