31.03.2017 – 2 Monate 5 zu 2 Ernährung – mein Fazit

31.03.2017 – mein Fazit nach zwei Monaten 5 zu 2 Ernährung

In den letzten zwei Monaten habe ich mich so intensiv mit meinen Essgewohnheiten und meiner Ernährung auseinandergesetzt wie selten in meinem Leben. Ich hätte das viel eher tun sollen, es hätte mir vermutlich viele Schmerzen erspart und meiner Krankenkasse einen Haufen Geld für Ärzte und Schmerzmittel!!!

Ganz ehrlich – ich habe nicht geglaubt, dass eine Umstellung der Ernährung derartig viele positive Veränderungen bewirken kann.
Mir war auch nicht bewusst, wie viele „unnütze“ kcal ich mit meiner „normalen“ Ernährung zu mir nehme.
Krassestes Beispiel ist der Nordseekrabbensalat, von dem ich mir jedes Wochenende 200 g gönne. Fertig vom Feinkosthändler gekauft haben 200 g zwischen 800 und 1.600 Kcal (je nach Krabbenanteil und Zubereitungsart der Marinade)!!!
Selbst zubereitet sind es nur 242 kcal – hier spare ich kcal  ohne auf irgendetwas zu verzichten, ganz im Gegenteil, mir schmeckt der selbstgemachte Krabbensalat viel besser!

Ich habe gelernt, dass viele Mengen der von mir gegessenen/getrunkenen Lebensmittel von mir zu niedrig geschätzt worden sind und damit natürlich auch die damit von mir konsumierten kcal.

Ohne dass ich es sonderlich forciert hätte, hat sich mein Essverhalten sozusagen „automatisch“ verändert. Ich esse weniger, und das mit Abständen von 4 bis 5 Stunden ohne dabei zu hungern, denn ich habe in der Zeit tatsächlich keinen Hunger.
Auch der von mir „sensorisch“ genannte Hunger, also das Hungersignal wenn Auge oder Nase etwas essbares wahrnehmen, hat sich in dieser Zeit freundlicherweise aus meinem Leben verabschiedet.
Der „Gelegenheitshunger“, also das Hungersignal, weil ich weiß es ist Essen in unmittelbarer Reichweite meldet sich an TmwKs immer noch gerne wenn ich nach Hause komme. Aber ich habe ihn durchschaut und falle nicht mehr auf ihn herein. Irgendwann wird auch dieser Hunger aufgeben.

Abnehmen ist mir noch nie in meinem Leben so leicht gefallen. Anfangs waren die Tmwk gewöhnungsbedürftig und zum Teil etwas unangenehm, aber es war immer nur ein Tag und an den anderen Tagen habe ich Schokolade, Kuchen und andere Leckereien genossen, gerade in der Anfangszeit auch in größeren Mengen und habe trotzdem abgenommen!
Bisher war Abnehmen für mich immer mit totalem Naschverzicht bis zum Erreichen des Wunschgewichtes verbunden. Das ist mir erheblich schwerer gefallen als die Gewöhnung an die TmwK und hat nicht die positiven Auswirkungen auf meinen Stoffwechsel gehabt!

Hier noch mal eine Auflistung der wichtigsten positiven Veränderungen:

  • meine chronischen Gelenkschmerzen sind weitestgehend verschwunden!!!
  • ich habe deutlich mehr abgenommen, als ich erwartet habe
  • 5,5 cm Bauchumfang weniger, fühlen sich nach mindestens 12 cm weniger an
  • mein Heißhunger auf Süßes ist erheblich geringer geworden, z. Zt. ist er erstmals in meinem Leben von mir beherrschbar und ich hoffe, dass er noch ganz verschwindet
  • wenn mein Körper mir signalisiert „ich bin satt“, esse ich jetzt in der Regel nicht mehr weiter
  • auch an „normalen“ Tagen esse ich jetzt weniger
    zum Einen weil ich jetzt auf das Signal „satt“ höre und
    zum Anderen, weil durch die Gewichtsabnahme mein Bedarf an kcal um rund 160 kcal/täglich gesunken ist
  • ich esse langsamer, bewusster und mit mehr Genuss
  • meine Geschmacksnerven reagieren sensibler
  • meine Grundstimmung hat sich verbessert
  • meine Leistungsfähigkeit hat sich verbessert
  • ich schlafe besser (tiefer und erholsamer) und schnarche -sehr zur Freude meiner Freundin- nur noch ausgesprochen selten.

Zusammenfassend war diese Ernährungsumstellung eine der besten Entscheidungen in meinem Leben, die ich nach meinen Erfahrungen jedem empfehlen kann.

Jedem?
Nein,
nach meiner Überzeugung funktioniert eine derartige Ernährungsumstellung nur, wenn man bereit ist

  • zu akzeptieren, das „normale Ernährung“ an den fünf Essenstagen folgende Bedeutung hat:
    Essen was man möchte JA, ABER NUR so viele kcal wie tatsächlich benötigt werden
  • sich mit seiner bisherigen Ernährungsweise ehrlich und kritisch auseinander zu setzen
  • seine liebgewonnenen Essgewohnheiten ggfs. zu verändern
  • (wieder) die Signale des eigenen Körpers wahrzunehmen
  • (wieder) auf die Signale des eigenen Körpers zu hören

Zu einem Fazit gehören natürlich auch Messwerte, um die liefern zu können, habe ich einen zusätzlichen Wiegetag eingelegt. Hier sind die Ergebnisse:

  • Bauchumfang    -5,5 cm
  • Gewicht               -7,7 kg
  • BMI                       -2,2
  • Körperfett          -5,5 kg .

Und bildlich sieht das dann so aus:

2017-03-31 Mein Weg zum Wunschgewicht

Die Werte vom Januar sind ohne Intervallfasten und ohne Körperfettanteil, da ich mir erst zum Start meines Intervallfastens am 31.01.2017 eine Körperanalysewaage gekauft habe.
Der Sprung Ende Januar von 91,3 kg auf 91,8 kg ist bewussten, übermässigen Schlemmereien
anlässlich meines Geburtstages geschuldet – vor dem Start des Intervallfastens wollte ich es noch mal richtig „krachen“ lassen.
Unvernünftig – JA!!!, aber manchmal darf ich auch unvernünftig sein!!!!

Wie geht es weiter?
Natürlich werde ich diese Ernährungsweise beibehalten!!!

Zunächst werde ich bei zwei Tmwk in der Woche bleiben. Ich möchte meinen Bauchumfang auf alle Fälle unter 100 cm bringen und das Gewicht auf 82 kg.
Wenn das erreicht ist, werde ich schauen wie der Bauchumfang und der Rest von mir bei 82 kg aussehen, wie ich mich damit fühle und natürlich was die schönste Frau der Welt dazu sagt! 🙂

Dann entscheide ich ob ich weiter zwei Tmwk in der Woche mache oder zu einem TmwK in der Woche übergehe.

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3 Gedanken zu “31.03.2017 – 2 Monate 5 zu 2 Ernährung – mein Fazit

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