01. – 09. Februar 2017

01.02.2017
Obwohl Mittwoch war, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen auf die Waage zu steigen – Ergebnis:
Gewicht 90,3 kg, BMI 26,1, Körperfettanteil 23,1 % (20,9 kg)
Wow!!! Was für ein furioser Start – 1,5 kg weniger, davon 1,0 kg Körperfett – damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet, aber es motiviert unwahrscheinlich, auch wenn ich weiß, dass es nicht in diesem Tempo weitergehen wird!!!

Das Frühstück schmeckte viel intensiver als bisher und ich war deutlich früher satt.

02.02.2017 – 2. Tag mit wenig Kalorien (TmwK)
Normal aufgestanden und um 05:00 Uhr gefrühstückt (200g fettarmer Naturjoghurt mit 125 g Heidelbeeren und jeweils 2 EL Vollmilch und Multivitaminsaft, 193 kcal). Der Tag lief gut an, bin zur Arbeit gefahren und fühlte mich gut. Hungergefühle kamen ab ca. 09:00 Uhr wellenförmig, mal stärker mal ganz weg, aber nie unangenehm.
Gegen 12:00 Uhr habe ich mit einer Kollegin einen Spaziergang gemacht. Ich hatte keinen Hunger. Die Kollegin brauchte für abends noch ein paar Brötchen und ging in eine Bäckerei. Ich folgte Ihr – jetzt weiß ich was sensorischer Hunger ist! – Kaum in der Bäckerei strömten die Gerüche der Backwaren in meine Nase, meine Augen sahen all die leckeren Brötchen und Kuchen und mein Magen fing laut an zu knurren und vermeldete starken Hunger. Als wir wieder an der frischen Luft waren verschwanden Magenknurren und starkes Hungergefühl genauso schlagartig, wie sie gekommen waren.
Die von der Kollegin (die auch 5:2 macht) angebotene Brühe schlug ich aus. Das war ein Fehler! Um 15:00 Uhr machte ich Feierabend und fuhr nach Hause. Im Auto bekam ich richtig starken Hunger, ich fiel in ein tiefes Loch und wurde schlecht gelaunt. Auch die Zuhause getrunkene Brühe half mir nicht mehr daraus.
Essen konnte ich nicht, da ich um 17:00 Uhr noch einen YOGA-Termin mit meiner Partnerin hatte und wir anschließend gemeinsam kochen und essen wollten. Der Hunger ging zwar weg, trotzdem wurde meine Laune nicht besser – auch YOGA half da nicht. Wir aßen gegen 19:30 Uhr eine Brokkolisuppe mit Sesam und Schafskäse und dazu eine Scheibe Knäckebrot (390 kcal).
Auch das hat mir den Tag nicht mehr gerettet.

06.02.2017 – Wiegetag
starttagIch  war sehr gespannt, da wir am Sonnabendabend zum Grünkohlessen waren. Dort habe ich mich bei Grünkohl und Kassler nicht zurückgehalten, nur bei den karamelisierten Kartoffeln (die waren mir tatsächlich zu süß!!). Der Verzicht auf größere Mengen Kartoffel führte dazu, dass trotz einer relativ großen Menge an Nahrung das unangenehme Völlegefühl ausblieb.
Wiegeergebnis – Angaben in Klammern beziehen sich auf die Startwerte vom 31.01.2017:

Bauchumfang 104,5 cm (-2 cm), Gewicht 89,9 kg (-1,9 kg), BMI 26,0 (- 0,5) Körperfett 22,9 % = 20,6 kg (-1,3 kg)
Meine Hoffnung, eine acht vorne zu sehen hat sich erfüllt – wenn auch knapp. 🙂

07.02.2017 – 3. TmwK
Heute habe ich NICHT um 05:00 Uhr gefrühstückt, sondern nur einen Kaffee getrunken und das Frühstück mit ins Büro genommen. Die Hungergefühle hielten sich in Grenzen, ich fühlte mich gut und so habe ich mein Frühstück (112 g Räucherlachs, 1 Scheibe Knäckebrot und 20 g fettarmer Frischkäse, 196 kcal) erst um 10:30 gegessen. Der weitere Tag verlief entspannt mit wenig Hungergefühlen.
Auf der Fahrt nach Hause so gegen 15:00 Uhr, wurde das Hungergefühl größer -aber wohl mehr, weil ich wusste ich würde mir gleich mein Abendbrot zubereiten (mit Käse überbackener Rosenkohl, 1 Scheibe Knäckebrot, 394 kcal).
Als ich anfing den Rosenkohl zu putzen stellte ich zwei Dinge fest.
Das Hungergefühl war verschwunden.
Der Rosenkohl war von minderer Qualität und ich hätte ihn wegschmeissen sollen und neuen aus dem Hofladen im nächsten Dorf holen. Dazu war ich zu faul – das rächte sich, der Rosenkohl schmeckte nicht wirklich gut und verursachte Gefühle von Übelkeit und heftigste Blähungen – selber schuld Faulheit wird manchmal bestraft!
Dies unschöne Gefühl im Verdauungstrakt hat mich dann noch bis Donnerstag begleitet. 😦

07.02.2017 – 4. TmwK
Frühstück (150 g fettarmer Naturjohurt, 1 kleine Banane, 2 EL zuckerfreies Müsli, 205 kcal) wieder mit ins Büro genommen und um ca. 10:30 Uhr gegessen. Ich fühlte mich gut und hatte so gut wie keine Hungergefühle. Allerdings fiel es mir schwerer an den vielen Naschis, die in den Büros offen rumstehen vorbeizugehen OHNE zuzugreifen.
Gegen Mittag stellte ich fest, dass die Gelenkschmerzen in meinen Händen, die ich seit Jahren habe, fast verschwunden sind.
Das alleine lohnt schon die Umstellung der Ernährungsweise!!!
Der Rest des Tages war weiter von Wohlfühlen und wenig Hungergefühl geprägt.
Zum Abendbrot gab es eine Gemüsepfanne (Mohrrüben, Paprika, Strauchtomaten) mit 20 g Naturreis und 150 g Hähnchenbrustfiletstreifen (400 kcal).

Mein Fazit nach 4 Tmwk

  • der Verzicht auf Kalorien fällt mir leichter als erwartet
  • ich habe einige Fehler gemacht und daraus gelernt
  • was ich esse, esse ich deutlich bewusster und es schmeckt mir viel besser
  • an TmwK trinke ich ungefähr doppelt soviel wie an normalen Tagen, das scheint zu reichen
  • ich schaffe es immer besser an kleinen Leckereien vorbeizugehen OHNE zuzugreifen
  • mein „Heißhunger“ auf Süßes ist deutlich geringer geworden
  • 2 cm Bauchumfang weniger fühlen sich an wie 10 cm Bauchumfang weniger 🙂
  • auch an Tmwk fühle ich mich wohl und die Hungerwellen werden immer schwächer
  • die Rückmeldung des Körpers „ich bin satt“ kommt deutlicher und nach kleineren Nahrungsmengen als bisher
  • die Gelenkschmerzen in meinen Händen sind deutlich weniger geworden, zeitweise sogar ganz verschwunden
  • mein Verdauungssystem kämpft noch mit der Umstellung – aber ich bin zuversichtlich das auch das sich einreguliert.

Nun bin ich sehr gespannt, was der nächste Wiegetag am Montag für Ergebnisse bringt!!!

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